Heil wieder zurück aus Hongkong
Aktuelle Blog EinträgeBlog Eintrag vom Donnerstag 19. November 2009, 09:07:40 Uhr
Die Reisegruppe ist gestern wieder heil zurückgekommen. Es war ein überwältigendes Erlebnis!!!!
Nach einem anstrengenden Flug über Nacht nach Hongkong haben wir ein sehr inspirierendes Seminar erleben dürfen. Der Unterricht war sehr fundiert, humorvoll und motivierend. Der Unterricht fand zumeist draußen in den Hügeln statt. Das Wetter war leider kühler als erwartet, am letzten Tag haben wir bei 11 Grad sogar gefroren.

Unterrichtsthemen waren u.a. Chi Kung, Nei Kung, Softening Exercises, Partnerübungen etc.
Höhepunkt war ein spontanes Festbankett mit einer Begegnung mit meiner Lehrerin!!
Es war schön, daß die Gruppe so harmonisch miteinander umgegangen ist.
Dieser Besuch auf dem “Olymp des Taichi” wird uns allen sicher lange in Erinnerung bleiben.
Direkt bei der Familie Yang lernen zu können ist sicher ein Privileg aber auch eine Verpflichtung.
Ich hoffe, daß es zukünftig noch mehr solche Gelegenheiten geben wird.
(Geplant ist u.a. ein Seminar der drei J’s in Hamburg, siehe blog).
Stephan

6 Kommentare bis jetzt
(Dein Kommentar)Mittlerweile bin ich wieder in der Realität angekommen und beginne, die traumhaften Tage in Hong Kong zu verarbeiten. Es war ein unbeschreibliches Ereignis, direkt von der Yang Familie lernen zu dürfen. Die vielen neuen Übungen zeigen bereits ihre Wirkung und ich bin sehr gespannt, was sich noch alles in meinem Körper tut. Zum Glück waren wir durch die vielen Softening Exercises gut vorbereitet.
Das absolute Higlight war natürlich das Mittagessen mit Yang Ma Lee. So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr – ich konnte in der Nacht davor nicht schlafen (und das will schon was heißen, nachdem ich den kompletten Rückflug trotz heftiger Turbulenzen verschlafen habe…) Es war faszinierend anzusehen, wie soft und flexibel Tai Chi sein kann. Dieses Bild werde ich nicht vergessen!
Vielen Dank der Yang Familie, dass sie Ihr Wissen mit uns teilt, vielen Dank an John, Jim und Joe für die Organisation und Dank an Stephan dafür, dass ich mitfliegen durfte. Jetzt fehlen nur noch die hundert Stufen und die "schöne" chinesische Musik…
Just keep it natural!
— Bettina · 22. November 2009, 18:50
Ja, ein absolutes Highlight.
Für mich war es sehr bewegend und inspirierend nach fast drei Jahrzehnten der Beschäftigung mit Tai Chi in direkten Kontakt mit der Quelle des Yang Stil Tai Chi Chuan zutreten. Ich bedanke mich sehr bei der Familie Yang für die Großzügigkeit und die Freundlichkeit mit der sie ihr immenses Wissen mit uns geteilt hat.
Mein Dank gilt auch John, Jim und Joe die dieses Seminar organisiert haben, was sicher nicht immer einfach war und ihnen aber sehr gut gelungen ist.
Herzlichen Dank an Stephan der mir dieses Erlebnis ermöglicht hat, und auch dass er vor etwa 12 Jahren mein Tai Chi aus dem „Dornröschenschlaf“ erweckt hat.
Das entspannte Miteinander in der Reisegruppe war für mich sehr angenehm und hat die doch beschwerliche Reise viel leichter gemacht.
— Peter Caravati · 25. November 2009, 13:51
Nach meiner Japanreise zu den Quellen des Grüntees wurde mein erster Traum erfüllt: Unterweisungen der Familie Yang zu erhalten. Beeindruckend war die Verbundenheit und Weichheit in Aktion zu sehen und zu fühlen. Das gemeinsame Üben hat ein sehr familiäres Verhältnis geschaffen. Zahlreiche Anekdoten von John Conroy haben einen Abend gefüllt. Großer Dank und Wertschätzung geht an die Familie Yang, die bereit ist, ihr großes und umfangreiches Wissen mit uns zu teilen. Mein Dank an John Conroy (ich hoffe er muss nicht zu viel “schleifen”), für seine große Hingabe und Leidenschaft, Jim und Joe für die Organisation. Meinem Sifu Stephan Hagen für das Vertrauen und die Erfüllung des Traums. Hier sei noch erwähnt, daß er einen großartigen Wissenstransfer leistet. Ich hoffe, daß dies jeder zu schätzen weiß.
..tschiii….ooohhhh…
— Calo Randazzo · 25. November 2009, 17:08
Eure Berichte klingen sehr schön.
Ich freue mich für Euch!!!
Herzliche Grüße aus Hannover
Michael
— Michael Wille · 3. Dezember 2009, 22:11
Die Reise zur Quelle des Yang Stil Tai Chi Chuan war fantastisch. Nach über 15 Stunden Flugzeit, das Astralleibchen quälte sich noch auf halber Strecke hinter uns her, kamen wir, etwas in die Welt geschmissen, in dem noch warmen Hongkong an.
Am nächsten Morgen im Unterricht, waren die Strapazen der Reise zwar noch nicht überstanden, jedoch schon fast vergessen.
Der Unterricht war mit spannenden Details versehen und der Anblick von so viel Weichheit und Verbundenheit gepaart mit großer innerer Kraft ließ mich nur noch eines denken: „Das will ich auch können!“
Danke an die Familie Yang, für die Bereitschaft, ihr großartiges Wissen mit uns zu teilen.
Danke an John, Jim und Joe für die Schaffung einer solchen Gelegenheit. Danke an Stephan. Ich empfinde diese Möglichkeit, von der Yang Familie direkt lernen zu können, als große Auszeichnung und einzigartige Möglichkeit auf meinem Weg weiterzukommen.
— Silke Sander · 3. Dezember 2009, 22:32
Für mich war die Einladung zunächst eine Überraschung. Dann habe ich mich auch erst einmal gefragt, ob ich mich diesem Reisestress aussetzen will. Dank der Organisation von Stephan konnte ich ruhig der Reise nach Hongkong entgegensehen. Auch die herzliche Gemeinschaft in Hongkong bestätigte mich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Trotz meiner Sprachschwierigkeiten war diese Woche für mich ein prägendes Erlebnis. Die Freundlichkeit und Sendungsliebe unseres Lehrers übertrug sich, so glaube ich, auf jeden Schüler. Das tiefste Schlüsselerlebnis war für mich der Satz unseres Lehrers „keep it natural“. Dieser Satz ersetzte für mich die Aussage „sei nicht hart“. Mit dem Wort „natürlich“ ist es mir möglich zu arbeiten und neue Ideen in mein Tai Chi einzubringen.
Das zweite große Erlebnis war die Fragestunde der Lehrerin von Stephan. Als sie die Fragen der Schüler beantwortete, beeindruckte sie durch Ihre leidenschaftliches Engagement und die Direktheit ihrer Worte.
Heute freue ich mich, an der Reise teilgenommen zu haben. Ich habe einen großen Denkanstoß bekommen und einen großen Sprung im Tai Chi nach vorne gemacht. Auch die Tortur des Fluges und des Jetlags können daran nichts ändern.
— Horst Rose · 8. Dezember 2009, 23:37